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Crazy Office
Crazy Office
Infig: Als Top-Manager bist du verantwortlich für die Entwicklung deines Unternehmens. Die Anleger, diese Blutsauger, wollen satte Gewinne sehen, die natürlich dauern steigen müssen. Mit Stagnation, geschweige denn Rückgängen, geben die sich ganz sicher nicht zufrieden. Um dieses Ziel zu erreichen, greifst du manchmal auch zu etwas unlauteren Mitteln. Du verbiegst einfach die Gewinnkurve, um die Aktionäre zufrieden zu stellen. Da die Zusammenhänge und Prozesse in deinem Unternehmen etwas komplex sind, geht das natürlich nicht so einfach.
Maxem: Als Chef der Abteilung Effizienz und Organisation, kurz EO, ist es deine Aufgabe, alle Vorgänge und Prozesse im Unternehmen auf ihre Effizienz zu untersuchen und zu optimieren, mit anderen Worten, du sollst alle unnötig ausgegeben Beträge zusammenkratzen, ohne dabei neue Ausgaben zu verursachen. Keine leichte Aufgabe, weil es ja naturgemäß zwischen den verschiedenen Prozessen in deinem Unternehmen Querverbindungen und nicht offensichtliche Zusammenhänge gibt.
Balan: Als führender Buchhalter deiner Firma bist du natürlich im höchsten Maß daran interessiert, dass alle Konten ausgeglichen sind. Von Haus aus ist das meist nicht der Fall. Um das möglichst effizient durchführen zu können, ist dir jedes Mittel recht. Ein Jungprogrammierer der EDV-Abteilung hat dir einen sogenannten "Kontohobel" programmiert, mit dem das Ausgleichen der Konten fast ein Kinderspiel ist. Ob deine Manipulationen der Realität entsprechen, ist dir dabei egal, Hauptsache auf dem Papier sieht es gut aus.
Solet: Die letzte Computer-Virus-Attacke hat sämtliche Tabellen im EDV-System deiner Firma durcheinandergebracht. Obwohl du als Chef der EDV-Abteilung über die Gefährlichkeit solcher Makro-Viren Bescheid wissen solltest, hast du die Warnungen, die ja sogar in den öffentlichen Medien verlautbart wurden, nicht ernst genommen. Um deinen Fehler nicht offiziell eingestehen zu müssen, versuchst du heimlich, den Schaden wieder gut zu machen. Du verkriechst dich ins Archiv und nimmst dir eine Tabelle nach der anderen vor, um die Veränderungen rückgängig zu machen. Das ist gar nicht so einfach, weil der heimtückische Virus nicht nur die Datenbestände, sondern auch den Programmcode des Textverarbeitungsprogramms durcheinander gebracht hat.

| Version: | 1.2 |
| Größe: | 2,75 MB |
| Datum: | 26.10.2006 |
| System: | Win9x/ME/2000 |
| Sprache: |  |
| Lizenz: | Shareware - 10,0 Euro |
| Autor/Verleger: | Josef Stöckl |
| Homepage/Hersteller: | Josef Stöckl |
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